Alexander Lukaschenko

Präsident der Republik Belarus

Geboren am 30. August 1954 im Dorf Kopyl. Verheiratet, aber getrennt lebend. Drei Söhne – Victor, Dmitri und Nikolai. Der jüngste, am 31. August 2004 geborene Sohn Nikolai ist unehelich.

  • 1975
    Abschluss des Lehramtsstudiums für Geschichte und Sozialkunde am  Pädagogischen Institut Mogilev.
  • 1975 bis 1977
    Instrukteur bei den Grenztruppen der UdSSR in Brest.
  • 1980 bis 1982
    Politstellvertreter bei einer Panzerkompanie der Sowjetarmee.
  • 1985
    Abschluss des Studiums an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Belarussischen Landwirtschaftlichen Akademie (Spezialisierung: Organisator der landwirtschaftlichen Produktion).
  • 10. Juli 1994: Im zweiten Wahlgang gewinnt Lukaschenko die Präsidentschaftswahlen gegen den Premier Wjatscheslaw Kebitsch und wird erster Präsident der Republik Belarus. Obwohl es nicht hinreichend Informationen darüber gibt, wie frei und fair die Wahlen verlaufen sind, ist nicht von massivem Wahlbetrug auszugehen.
  • 1996
    Lukaschenko lässt ein Referendum abhalten, um seine Amtszeit zu verlängern. Obwohl die Ergebnisse vom Belarussischen Parlament nicht anerkennt werden, beginnt Lukaschenko seine Amtszeit nach zwei Jahren durch das Referendum noch einmal von vorn. Beim Referendum wurde massiv politischer Druck ausgeübt, Lukaschenko beginnt ein autokratisches Regime aufzubauen und zu festigen. In der neuen Verfassung wurde die Machtfülle nachhaltig in Richtung des Präsidenten verschoben.
  • 09. September 2001
    Wiederwahl als Präsident, der Wahlkampf fand unter ungleichen Bedingungen statt. Wahlbeobachter sprechen von „undemokratischen Rahmenbedingungen“.
  • 18. Oktober 2004
    In einer Volksabstimmung lässt Lukaschenko die Verfassung ändern, um sich eine dritte Amtszeit zu ermöglichen. Offiziell stimmen 77 Prozent der Wähler für diese Initiative.
  • 19. März 2006
    Bei den Präsidentschaftswahlen erhielt Lukaschenko offiziell über 82 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 92 Prozent. Die Opposition rief zu Massendemonstrationen auf und forderte Neuwahlen. Der Urnengang sei gefälscht gewesen, meinte Oppositionsführer Milinkewitsch. Die EU und USA kritisieren den Verlauf der Wahlen ebenfalls als undemokratisch und sprechen von der „Verletzung internationaler Wahlstandards“.  Zum angeblichen Wahlsieg gratulierten Lukaschenko lediglich vier Staatschefs: Wladimir Putin, die Präsidenten Irans, Mahmut Ahmadinedschad, und Kubas, Fidel Castro sowie Chinas Staatschef Hu Jintao.
Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: