Ales Mikhalevitch in KGB-Haft gefoltert

Präsidentschaftskandidat Ales Mikhalewitsch ist am 19. Februar aus der KGB-Haft entlassen worden. Heute trat er mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, in der er behauptet, in der KGB-Haft gefoltert worden zu sein:

„Obwohl ich, Ales Mikhalewitsch, Präsidentschafts- kandidat bei den Präsidentschafts- wahlen 2010, gebunden bin an eine Erklärung, keine Materialien hinsichtlich der Ermittlung zu veröffentlichen, halte ich es für meine Pflicht zu berichten, was mit den Verhafteten und Inhaftierten im KGB-Gefängnis passiert. Das größte „Untersuchungsgeheimnis“ liegt in den Wegen und Methoden, die angewandt werden, um die Menschen dazu zu zwingen, die notwendigen ‚abträglichen Zeugnisse‘ und Erklärungen abzugeben.“

Mikhalewitsch erläuterte in einem Pressegespräch im Büro der Belarussischen Volksfront detailliert die Foltermethoden des KGB und erklärte, dass die Erklärung zur Zusammenarbeit mit dem KGB, die er vor seiner Freilassung unterzeichnen musste, null und nicht sei.
Mikhalewitsch ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder, die jüngere Tochter ist 1 Jahr alt.

Der vollständige Text der Erklärung von Ales Mikhalewitsch findet sich hier:

110228 – Ales Mikhailevich Torture Statement

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