Außenminister Martynow von der Münchener Sicherheitskonferenz ausgeladen

Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, teilte gestern mit, dass die Einladung des weißrussischen Außenministers Martynow zu der vom 04. – 06. Februar stattfindenden hochrangigen Veranstaltung zurückgezogen worden sei. „Das ist mein kleiner Beitrag zu dem, was ich jetzt für notwendig erachte, und zwar ein Signal an Belarus zu senden, dass „business as usual“ nicht der richtige Weg unter den gegebenen Umständen ist“, erklärte Ischinger.

Anfang der Woche war bereits der belarussische Botschafter in Berlin, Andrej Giro, ins Auswärtige Amt bestellt worden angesichts der Pressemeldungen in Minsk vom Wochenende, nach denen die deutschen und polnischen Geheimdienste entscheidend an den Provokationen in der Wahlnacht mitgewirkt hätten.
Soeben wird gemeldet, dass Lukaschenko in einer Pressemitteilung diese Anschuldigungen erneuert hat: Ein großer Teil des Geldes sei über Polen und Deutschland gekommen und dort seien auch die Programme für einen Staatsstreich geschrieben worden, erklärte er laut Nachrichtenagentur Belta.

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