Makej sagt gewalttätige Ausschreitungen am 19. Dezember voraus

Der Leiter der Präsidialverwaltung, Wladimir Makej, behauptete in einem Gespräch mit dem staatlichen Fernsehsender RTR-Belarus, wenn die Oppositionskandidaten ihre Anhänger zu Protesten am Wahlabend auf den Oktoberplatz aufriefen, würden sie Provokationen auch mit Einsatz von Sprengstoff planen. „Es ist schon jetzt bekannt, dass sie die Veranstaltung nicht friedlich abhalten wollen“, erklärte Makej. Es würden sich Kämpfer vorbereiten, warme Sachen würden gekauft sowie pyrotechnische Gegenstände und sogar explosive Materialien. Den Oppositionskandidaten gehe es vor allem darum, schöne Bilder für den westlichen Fernsehzuschauer zu produzieren, um dann darauf verweisen zu können, wie grausam die Machthaber seien und wie grausam sie mit den Wählern umgingen. Er fügte hinzu, dass die Regierung ausreichend Kräfte und Mittel besäße, um ruhig und angemessen auf diese Situation zu reagieren.

Wladimir Nekljajew und Nikolaj Statkiewitsch wiesen die Behauptung umgehend zurück. Die Erklärung Makejs sei ein Versuch, die Menschen einzuschüchtern und zeige die Schwäche der Regierung. Die Opposition rufe ausschließlich zu friedlichen Protesten am 19. Dezember auf.

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