„Lukaschenko kann die Wahl nicht im ersten Wahlgang gewinnen!“

Nikolai Statkewitsch hat gestern in seinem zweiten TV-Auftritt Alexander Lukaschenko hart attackiert und gesagt, dass dieser keine Chance habe die Präsidentschaftswahl am 19. Dezember ohne zweiten Wahlgang zu gewinnen. Um im ersten Wahlgang gewählt zu werden, ist eine absolute Mehrheit erforderlich, nach aktuellen Umfragen liegt Lukaschenko aber unter 50%. Von Lukaschenko forderte Statkewitsch „ehrliche Wahlen. Dies hängt einzig und alleine von Ihnen (Lukaschenko) ab und nicht von den Clowns im sogenannten Parlament und in der sogenannten Zentralen Wahlkommission.“ Die aktuelle Situation sei eine „Farce“, „die Medien lügen (…) und missbrauchen ihre Macht“, bei der Demonstration am 24. November beispielsweise hätten sich nicht – wie in den staatlichen Medien berichtet – 150 Bürger und Anhänger der Opposition beteiligt, sondern mehr als tausend. Zum Beweis zeigte er ein Foto.

Jermoschina hat gegenüber Journalisten gesagt, dass sie keinen zweiten Wahlgang erwarte. „Warum glauben Sie, dass es eine zweite Runde geben wird? Ich bin optimistisch, dass ich Neujahr zu Hause verbringen kann.“ Statt fragwürdigen Umfragen zu glauben, vertraue sie den Wählern.

Die Zentrale Wahlkommission wird 7,44 Millionen Stimmzettel drucken. Ende November wären etwas mehr als 7,09 Millionen Menschen wahlberechtigt gewesen, leichte Veränderungen an dieser Zahl sind jedoch noch möglich. Am 13. Dezember werden die Stimmzettel zu den Wahllokalen gebracht.

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