„Es ist Zeit, unsere Ängste loszuwerden!“

Die Staatsanwaltschaft hat Witalij Rymaschewskij, den Präsidentschaftskandidaten der Belarusisschen Christdemokraten, nach seinem gestrigen TV-Auftritt offiziell verwarnt. Dies teilte heute der Pavel Rodionov, der Leiter der Aufsicht über die Umsetzung von Gesetzen der Generalstaatsanwaltschaft, mit. Rymaschewskij hatte in seiner Vorstellungsrede im Belarussichen Fernsehen alle Wähler dazu eingeladen, ihn am 24. November auf dem Oktoberplatz zu treffen. Die Staatsanwaltschaft wertete das geplante Zusammentreffen als Verstoß gegen das Verbot von Massenaktionen und Demonstrationen auf dem Oktoberplatz und warnte Rymaschewskij davor, das Gesetz zu brechen. Über die Warnung habe man die Zentrale Wahlkommission informiert.

Ungeachtet der Verwarnung hält Rymaschewskij an seinen Plänen fest: Es gebe keinen Grund für ihn, morgen nicht zum Oktoberplatz zu kommen, dies sei der einzige Platz in Minsk, auf dem man eine größere Menge von Wählern treffen könne. „Nach 16 Jahren Bedrohung ist es Zeit, unsere Ängste loszuwerden (…) Belarus braucht echte demokratische Wahlen!“ Er werde nicht in einem Stück mitspielen, dass nach den Regeln der Behörden gedreht wird.

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