Einheitliches Programm statt gemeinsamer Kandidat?

Trotz der Gesprächsbereitschaft einiger Oppositionskandidaten glauben immer weniger von ihnen daran, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen zu können. So auch Jaroslaw Romantschuk, der heute sagte, dass es unter den Oppositionellen „keinen Marktführer“ gebe. Trotzdem sei es wichtig, die „demokratischen politischen Kräfte zu vereinen“, denn 50% der Bürger hätten noch nicht entschieden, für wen sie am 19. Dezember stimmen werden. Sein Vorschlag, wie man auch ohne gemeinsamen Kandidaten – unter Einbindung aller Oppositions-Kandidaten und Berücksichtigung der jeweiligen Strukturen – als geeinte Opposition auftreten könne: ein gemeinsames Programm.

In einer Pressemitteilung wird Romantschuk konkreter: „Unter Berücksichtigung der Werte und Interessen der Akteure, verspreche ich am 15. November einen solchen Programm-Entwurf vorzulegen. Die fünf Kerne werden Freiheit, Unabhängigkeit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft sein.“ Er glaubt, dass die Oppositionskandidaten ein solches Programm bis zum 24. November gemeinsam vereinbaren und beschließen könnten. Unabhängig, davon, wer dann als Kandidat registriert würde, könnten alle Kandidaten gemeinsam als „Anhänger des Wandels“ auftreten.

Man darf auf den Entwurf – aber vor allem auf die Diskussion darüber – gespannt sein.

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