Lukaschenko wird an TV-Debatten nicht teilnehmen

Alexander Lukaschenko hat gegenüber polnischen Medienvertretern gesagt, dass er „keinen Notwendigkeit“ dafür sehe, sich an den geplanten TV-Debatten im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen zu beteiligen. Seine Begründung: Er habe die letzten Jahre zahlreiche Diskussionen und Debatten geführt – nicht nur mit Oppositionellen. Beispielsweise bei Diskussionen mit dem großen Russland habe er immer die belarussischen Interessen vertreten. Vertreter der Opposition weisen darauf hin, dass die TV-Debatten, die dieses Jahr erstmalig stattfinden sollen, nur Sinn machen, wenn Lukaschenko sich daran beteiligt. Auch andere Äußerungen von ihm, lassen dies aber derzeit nicht erwarten: Anhand der letzten fünf Jahre könne jeder sehen, wofür er stehe, deshalb sehe er auch „keine Notwendigkeit, Wahlkampf zu führen“.

Rede und Antwort stehen will Lukaschenko aber Vertretern deutscher Medien. So ist bekannt geworden, dass Lukaschenko Vertreter von knapp zehn deutschen Medien zu einem Interview nach Belarus eingeladen hat (darunter Vertreter der WAZ, des ZDF, der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Berliner Zeitung, der Zeitung Die Welt, der Financial Times Deutschland, der „Welt am Sonntag“ und der „Bild“).

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