„Unsere Verfassung beinhaltet das Recht auf friedliche Demonstrationen“

Alexander Milinkiewitsch

Alexander Milinkiewitsch

Alexander Milinkiewitsch hat die Menschen in Belarus dazu aufgerufen, am 19. Dezember ihre Haltung gegenüber der Präsidentschaftswahl zu bekunden. Vor Journalisten in Brest sagte er, dass die Menschen dazu ein Recht haben: „Unsere Verfassung beinhaltet das Recht auf friedliche Demonstrationen und Proteste.“

 

Milinkiewitsch verwies darauf, dass nach KGB-Angaben nach den Präsidentschaftswahlen 2006 mehr als 34.000 Menschen auf den Oktoberplatz in Minsk gekommen sein. Dies sei „eine Menge, angesichts der Furcht in unserem Land“. Wie viele es dieses Jahr werden könnten, ließ Milinkiewitsch offen, er zeigte sich aber optimistisch, dass es noch deutlich mehr werden könnten. Wichtig sei ihm, dass die Demonstrationen friedlich ablaufen: „Das ist meine Forderung. Wenn es zu blutigen Ausschreitungen kommt, so ist dies eine kolossale Verantwortung der Politiker.“

In Brest nahm Milinkiewitsch an der Sammlung von Unterstützerunterschriften für Grigorij Kostusew teil. Dort sagter er, dass er nach wie vor wenig Hoffnung auf die Einigung auf einen gemeinsamen Oppositionskandidaten habe. „Es gibt ein riesiges Problem mit der Einigung der Demokratischen Kräfte. Und dies ist einer der Gründe, warum ich nicht als Kandidat an dem Wahlkampf teilnehme.“

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