Russland ist der Ausgang der Wahl „nicht gleichgültig“

Sergej Naryschkin, Leiter der Russischen Präsidialverwaltung (Quelle: www.naviny.by)

Sergej Naryschkin, Leiter der Russischen Präsidialverwaltung (Quelle: http://www.naviny.by)

In Moskau fand heute ein mit Spannung erwartetes Briefing für belarussische Journalisten statt zu dem Russland eingeladen hatte. Sergej Naryschkin, der Leiter der Russischen Präsidialverwaltung, hat bei diesem Treffen gesagt, dass Russland der Ausgang der Präsidentschaftswahl in Belarus „nicht gleichgültig“ sei. Gleichzeitig zeigte er sich aber „zuversichtlich, dass die Mehrheit der belarussischen Wähler nicht nur für einen bestimmten Kandidaten stimmen wird, sondern vielmehr für dessen politischen Kurs“ im Hinblick auf die „Ausgestaltung von den Beziehungen zwischen unseren Ländern.“ Auf die Frage, ob Russland Kontakt zur belarussichen Opposition habe, antwortete Naryschkin, dass solche Kontakte prinzipiell möglich sein.

 

Derweil hat Wladimir Nekljajew, der Oppositions-Kandidat, dessen Kampagne Gerüchten zufolge möglicherweise aus Russland finanziert wird, die Hürde von 100.000 Unterstützer-Unterschriften genommen. Er wird morgen sein Team vorstellen, in dem auch Vertreter aus den Regionen vertreten sein sollen. Die Initiativgruppen von Grigorij Kostusew und Andrej Sannikow vermelden, die Hälfte der erforderlichen Unterstützerunterschriften bereits gesammelt zu haben.

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