Beginn der Unterschriftensammlung

Ab heute bis einschließlich 29. Oktober können die registrierten Initiativgruppen Unterschriften für ihre Kandidaten sammeln. Damit beginnt die, sagen wir mal: warme Phase des Präsidentschaftswahlkampf in Belarus. 100.000 gültige Unterstützer-Unterschriften sind notwendig, um einen Kandidaten offiziell für die dann heiße Phase als Anwärter auf das Präsidentenamt zu registrieren.

Lidia Jermoschina, die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, kündigte an, dass „maximal günstige“ Bedingungen für die Unterschriftensammlungen geschaffen würden, es werde nur minimal Einschränkungen geben. Insbesondere könnten  in Straßenunterführungen, an Bahnhöfen, Märkten und Supermärkten Unterschriften gesammelt werden. In Minsk werde es nur auf dem Oktoberplatz, dem Platz der Unabhängigkeit und dem Siegesplatz nicht erlaubt sein, die Bürgerinnen und Bürger  um Unterstützung für den eigenen Kandidaten zu bitten. Laut Gesetz können die Belarussen übrigens für beliebig viele Kandidaten unterschreiben.

Alle Prätendenten auf das Präsidentenamt haben erklärt, dass ihre Initiativgruppe in der Lage sein werde, die notwendigen 100.000 Unterschriften zu sammeln. Nach Meinung von Experten werde dies allerdings nur den Kandidaten gelingen, deren Gruppen mehr als 1.500 Personen umfassen.

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